Über das Wenn,
oder:
Wem soll ich glauben?
Wie mit »Wenn« Geld verdient wird
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Februar
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Wenn das Wörtchen »wenn« nicht wär' ... Es hat sich festgebissen in
unseren Köpfen. Jeden Tag wird es erneut von allen möglichen Menschen,
Medien und Mächten geschürt. Wir fröhlichen Atheisten versuchen, uns dagegen
zu wehren.
Wenn uns jemand erzählt, wir sollen dies oder jenes kaufen, tun oder
lassen, überlegen wir erst einmal: »Wie selbstlos ist der Einsatz desjenigen,
der uns dies mitteilt? Und welchen Hintergedanken hat er im Kopf?« Und da
gibt es nun wiederum drei Möglichkeiten: Möchte er Macht über uns
haben? – Ein Hintergedanke, der hauptsächlich von Machthabern in Kirche und
Gesellschaft produziert wird. Sprich: Popen und Politikern. Möchte er uns womöglich
besitzen? – Ein Hintergedanke, den enge Verwandte und Geliebte sich gern zu
eigen machen. Möchte er »nur« Geld an uns verdienen?
– Ein Hintergedanke, der hauptsächlich von Werbeleuten, Versicherungsvertretern,
Bankern und Geschäftsleuten überhaupt benutzt wird. Womöglich geht es uns besser,
wenn wir dies oder jenes kaufen. Womöglich geht es uns besser, wenn wir dies
oder jenes tun. Womöglich geht es uns besser, wenn wir dies oder jenes
lassen. Sorgfältig prüfen wir, ob es
zwingend notwendig ist, dies oder jenes zu kaufen, zu tun oder zu lassen. Wir können nicht über alles
Bescheid wissen, also lassen wir uns beraten – aber hauptsächlich von solchen
Menschen, die keine Macht über uns ausüben, keinen Besitz von uns ergreifen
und kein Geld an uns verdienen wollen. |
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Im
März: Über die Glaubwürdigkeit. |